Bautagebuch: erste Maurerarbeiten haben begonnen

Endlich – es geht los: in der vierten Woche begannen die ersten Sicherungsarbeiten in einem sehr gefährdeten Bereich der Burg. Am Südhang liegt ein quadratischer Grundriss, der wahrscheinlich zu einem Turm gehörte und zum Keller gehört hat. In der Gallerie auch zwei Vorher-Nachher-Beispiele.
Ansonsten war die Tomburg heute außerordentlich gut besucht und mit einigen Besuchern ergaben sich interessante Gespräche.

(Fotos: Andreas Herrmann)

Bautagebuch: nach drei Wochen: Vorbereitungen gehen weiter

Am vergangenen Montag wurde die dritte Woche vorbereitende Arbeiten im Sanierungsbereich der Tomburg abgeschlossen. Weitere Steine wurden als Baumaterial gebrochen; auf der Lichtung ist ein Bauschuttcontainer eingetroffen, in dem anfallender Abraum entsorgt werden kann. Die erste Einzelmaßnahme steht unmittelbar bevor: die nahezu vollständig verloren gegangene innere Mauerschale der quadratischen Struktur am Südhang soll zuerst wieder hergestellt werden. Der dafür erforderliche Trass-Kalk-Mörtel steht bereit.

Leider kam es auch zu unschönen Begegnungen mit Besuchern, die der Ansicht waren, dort oben würde etwas „zerstört“. Daher an dieser Stelle noch einmal der Hinweis: sämtliche Maßnahmen dienen dem Schutz der wenigen noch erhaltenen Bausubstanz der Tomburg. Sie wurden und werden im Laufe der Arbeiten abgestimmt mit den zuständigen Fachbehörden der Denkmalpflege und des Landschaftsschutzes.

(Fotos: Andreas Herrmann)

»Sanierungsarbeiten an der Tomburg haben begonnen«

Auf rheinbacher.de berichtet in der Kategorie ›aus dem Rathaus‹ der Pressesprecher der Stadt Rheinbach, Norbert Sauren, über die begonnenen Sanierungsarbeiten an der Tomburg:
LinkExt »Sanierungsarbeiten an der Tomburg haben begonnen«

Hier finden sich erneut die Eckdaten zur Förderkulisse des Projektes:

Vielen Dank an alle Beteiligten !

60 + 2: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Tomburgritter fördern Erhaltungsmaßnahmen

Nachdem die Stadt Rheinbach im Oktober 2016 einen Fördervertrag mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) geschlossen hatte, wurde heute in einem symbolischen Akt auf der Tomburg das Dokument von Herrn Vangerow (DSD-Ortsgruppe Bonn) an Herrn Bürgermeister Raetz übergeben . Mit dem Betrag von 60.000 € können die geplanten Maßnahmen ab April nächsten Jahres umgesetzt werden. Mit ihrer Unterschrift hat sich die Stadt Rheinbach zudem verpflichtet, eine Eigenleistung in gleicher Höhe aufzuwenden.

LinkExt DSD fördert die Burgruine Tomburg in Rheinbach

Vielen Dank an alle Beteiligten, die in den vergangenen Monaten eine Vielzahl von Informationen zusammen getragen, Einzelfragen geklärt und die Materialien genehmigungs- und zuwendungsfähig aufbereitet haben.

Die Tomburg-Ritter erschienen mit einer Gesandtschaft auf der Burg und stockten die DSD-Förderung um einen Betrag von 2.000 € auf – vielen Dank dafür!

LinkExt Tomburg-Ritter: Spenden für die denkmalgerechte Sanierung der Tomburg

Foto der Scheckübergabe vor dem Bergfried

Angelika Müller mit Bernd Michael Vangerow von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Jörg Schnebele mit den Tomburg-Rittern überreichen Bürgermeister Stefan Raetz symbolisch den Fördervertrag bzw. einen Scheck (© Andreas Herrmann).

Presseecho:

Bonner Rundschau v. 12.12.2016: LinkExt „Wahrzeichen Tomburg in Rheinbach wird saniert“

General-Anzeiger Bonn v. 13.12.2016: LinkExt „Mauerwerk der Tomburg-Ruine wird saniert“

rottenplaces – Magazin rund um verfallene Bauwerke, Denkmalschutz und Industriekultur v. 15.12.2016: LinkExt „Geld für dringende Restaurierung an Burgruine Tomburg“

Blickpunkt v. 20.12.2016: LinkExt „Hilfe für das Wahrzeichen Tomburg Ritter sanieren ihr ‚Zuhause‘ „

Tomburg – neu möbliert – ein Nachtrag

Nur der Vollständigkeit halber sei hier an ein weiteres Beispiel für sinnlosen Vandalismus erinnert: Die im Herbst 2013 gestiftete edle Icon: interner Link Basalt-Sitzgruppe mit Tisch ist nach rd. eineinhalb Jahren komplett verschwunden.

Foto vom 6. März 2015 (© Andreas Herrmann)

Foto vom 6. März 2015 (© Andreas Herrmann)

Nach der Zerstörung im September 2014 (siehe auch LinkExt Bericht im General-Anzeiger Bonn) stand Mitte Februar 2015 nur noch ein Hocker an seinem Platz; einen Monat später war auch dieser verschwunden. Was bleibt ist ein Flecken hellgrauen Schotters; ein weiteres Zaunelement fehlt.

 

Tomburg – noch ein Möbel…

 

Panoramablick am Südrand des Waldes unterhalb der Tomburg (Andreas Herrmann).

StifterschildAm südlichen Rand des Waldes, dort, wo der Aufstieg zur Tomburg beginnen kann, steht seit kurzem eine Liege. An diesem wunderbaren Platz kann sich der Rücken erholen und der Blick wandert durch ein großes Panorama: von den sieben Bergen durch das Wachtberger Ländchen über die Ipplendorfer Kirche zu Feldern und Obstwiesen bis in die Wälder der Voreifel. Vielen Dank an die Tomburg Ritter.