Vorsicht! Absturzgefahr!

Um die Besucher des Tomburg-Plateaus auf die Absturzgefahr aufmerksam zu machen, hat die Stadt Rheinbach zwei große Warnschilder aufgestellt und damit auch das Betreten des abgesperrten Bereichs verboten. Mobile Bauzäune dienen als Abgrenzung. Sie umfassen den Bereich der Sanierungsmassnahme 2017/2018 und sollen verhindern, dass auf die Oberseite der Mauerzüge geklettert und entlang gelaufen wird. Die Fundamente des Ofens mit den anderen Wirtschaftgebäuden sind leider weiterhin begehbar.

Das umlaufende Plateaugeländer ist an einigen Stellen so marode, dass Handläufe verfault und weggebrochen sind (Foto: Richard Feldmann).

Dies soll allerdings nicht so bleiben. Es ist immer noch beabsichtigt, das umlaufende Plateaugeländer zu erneuern und im Vorfeld der Maßnahme soll der konkrete Verlauf des Geländers auch die archäologischen Befunde schützen. Im Übrigen besteht die Absturzgefahr nicht nur im Sanierungsbereich, sondern an mehreren Stellen entlang der umlaufenden Hangkante. ! Bitte achten Sie auf Ihre Kinder !

(Fotos: Andreas Herrmann)

Bautagebuch: erste Maurerarbeiten haben begonnen

Endlich – es geht los: in der vierten Woche begannen die ersten Sicherungsarbeiten in einem sehr gefährdeten Bereich der Burg. Am Südhang liegt ein quadratischer Grundriss, der wahrscheinlich zu einem Turm gehörte und zum Keller gehört hat. In der Gallerie auch zwei Vorher-Nachher-Beispiele.
Ansonsten war die Tomburg heute außerordentlich gut besucht und mit einigen Besuchern ergaben sich interessante Gespräche.

(Fotos: Andreas Herrmann)

Bautagebuch: nach drei Wochen: Vorbereitungen gehen weiter

Am vergangenen Montag wurde die dritte Woche vorbereitende Arbeiten im Sanierungsbereich der Tomburg abgeschlossen. Weitere Steine wurden als Baumaterial gebrochen; auf der Lichtung ist ein Bauschuttcontainer eingetroffen, in dem anfallender Abraum entsorgt werden kann. Die erste Einzelmaßnahme steht unmittelbar bevor: die nahezu vollständig verloren gegangene innere Mauerschale der quadratischen Struktur am Südhang soll zuerst wieder hergestellt werden. Der dafür erforderliche Trass-Kalk-Mörtel steht bereit.

Leider kam es auch zu unschönen Begegnungen mit Besuchern, die der Ansicht waren, dort oben würde etwas „zerstört“. Daher an dieser Stelle noch einmal der Hinweis: sämtliche Maßnahmen dienen dem Schutz der wenigen noch erhaltenen Bausubstanz der Tomburg. Sie wurden und werden im Laufe der Arbeiten abgestimmt mit den zuständigen Fachbehörden der Denkmalpflege und des Landschaftsschutzes.

(Fotos: Andreas Herrmann)

»Sanierungsarbeiten an der Tomburg haben begonnen«

Auf rheinbacher.de berichtet in der Kategorie ›aus dem Rathaus‹ der Pressesprecher der Stadt Rheinbach, Norbert Sauren, über die begonnenen Sanierungsarbeiten an der Tomburg:
LinkExt »Sanierungsarbeiten an der Tomburg haben begonnen«

Hier finden sich erneut die Eckdaten zur Förderkulisse des Projektes:

Vielen Dank an alle Beteiligten !

60 + 2: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Tomburgritter fördern Erhaltungsmaßnahmen

Nachdem die Stadt Rheinbach im Oktober 2016 einen Fördervertrag mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) geschlossen hatte, wurde heute in einem symbolischen Akt auf der Tomburg das Dokument von Herrn Vangerow (DSD-Ortsgruppe Bonn) an Herrn Bürgermeister Raetz übergeben . Mit dem Betrag von 60.000 € können die geplanten Maßnahmen ab April nächsten Jahres umgesetzt werden. Mit ihrer Unterschrift hat sich die Stadt Rheinbach zudem verpflichtet, eine Eigenleistung in gleicher Höhe aufzuwenden.

LinkExt DSD fördert die Burgruine Tomburg in Rheinbach

Vielen Dank an alle Beteiligten, die in den vergangenen Monaten eine Vielzahl von Informationen zusammen getragen, Einzelfragen geklärt und die Materialien genehmigungs- und zuwendungsfähig aufbereitet haben.

Die Tomburg-Ritter erschienen mit einer Gesandtschaft auf der Burg und stockten die DSD-Förderung um einen Betrag von 2.000 € auf – vielen Dank dafür!

LinkExt Tomburg-Ritter: Spenden für die denkmalgerechte Sanierung der Tomburg

Foto der Scheckübergabe vor dem Bergfried

Angelika Müller mit Bernd Michael Vangerow von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und Jörg Schnebele mit den Tomburg-Rittern überreichen Bürgermeister Stefan Raetz symbolisch den Fördervertrag bzw. einen Scheck (© Andreas Herrmann).

Presseecho:

Bonner Rundschau v. 12.12.2016: LinkExt „Wahrzeichen Tomburg in Rheinbach wird saniert“

General-Anzeiger Bonn v. 13.12.2016: LinkExt „Mauerwerk der Tomburg-Ruine wird saniert“

rottenplaces – Magazin rund um verfallene Bauwerke, Denkmalschutz und Industriekultur v. 15.12.2016: LinkExt „Geld für dringende Restaurierung an Burgruine Tomburg“

Blickpunkt v. 20.12.2016: LinkExt „Hilfe für das Wahrzeichen Tomburg Ritter sanieren ihr ‚Zuhause‘ „