Tagebuchnotizen zum Brunnenprojekt

Vielen Dank an Claudia Schnebele (Foto: Andreas Herrmann)

Nach erfolgreichem Abschluss des Brunnenprojektes finden Sie hier einige Tagebuchnotizen, wie Sie während der Grabung ›auf die Schnelle‹ auf Facebook  veröffentlicht wurden.
Eine ausführlichere Dokumentation mit Auswertung der Grabungsergebnisse inkl. Abschlussbericht wird noch etwas Zeit beanspruchen.

Im Video von Richard Feldmann können Sie uns ›über die Schulter schauen‹ und erleben in knapp 20 Minuten die Maßnahme im Schnelldurchlauf.

Tag 1 – Montag, d. 19. August 2019

Brunnenprojekt am Ende des 1. Tages: die Gondel hängt am Gerüst dank tatkräftiger Mithilfe unserer Mitglieder, in der ab Morgen Material nach oben geholt wird.

Tag 2 – Dienstag, d. 20. August 2019

Heute erste Schichten in die Tiefe vorgedrungen, einige Funde aus moderner Zeit (z.B. kleine Taschenlampe, einen Roman, mehrere 1 ct-Münzen), Steine und sehr viel Holz in dicken Stämmen – unsere Mitglieder unterstützen die Grabungsfirma bei bestem Catering durch Fr. Zavelberg-Pütz, allen Helfern ein herzliches Dankeschön !


 

Tag 3 – Mittwoch, d. 21. August 2019

Auf ca. -9 m angekommen, bis an den unteren Rand der Öffnung im Brunnenschacht. Diese ist nicht der vermutete Eingang in eine Kammer, von der berichtet wird. Dahinter ist gewachsener Fels und Geröll; das Video zeigt einen Einblick in diesen Hohlraum, der nun wieder zugemauert wird. Wir müssen das Loch schließen, um uns weiter in die Tiefe vorzuarbeiten.
Diese Öffnung liegt zugleich in der Übergangszone, dass heißt hier sitzt die gemauerte Schachtwand auf dem gewachsenen Fels auf. Das Video zeigt schräg stehende Basaltsäulen, auf denen die mittelalterlichen Baumeister sehr geschickt ihre Brunnenwand aufgesetzt haben.
Der Wortwechsel im Hintergrund zeigt: das Projekt macht Spaß 🙂

Öffnung in südliche Richtung zum Hang hin:

Frei hängende Brunnenwandung in nördliche Richtung zum Berg hin:

 

Tag 4 – Donnerstag, d. 22. August 2019

Heute war der WDR am Brunnen, hat Videoclips gedreht und Interviews geführt. Gesendet wurde der Beitrag am 23.08.2019 in der Lokalzeit Bonn um 19:30 Uhr (in der WDR-Mediathek leider nicht mehr abrufbar).
Der gestern untersuchte Schaden in der Brunnenwand wurde heute bis auf eine Lage Steine verschlossen. Dieser Teil ist dann saniert und gesichert.
Soweit möglich wurde auch weiter gegraben, an Funden heute kaum Münzen, aber weiterhin Alltagsgegenstände, z.B. ein Armreif, der Deckel eines CD-Players, ein Schnuller und wieder zwei bemalte Steine. Gibt es ein Kinderspiel, in dem Kinder Steine bunt anmalen und dann in den Brunnen werfen? Einer war goldfarben.

Tag 5 – Freitag, d. 23. August 2019

Am Übergang von gemauerter Brunnenwand zu gewachsenem Fels zeigt eine Kamerafahrt Bauweise und Geologie im Brunnen. Die losen Steine wurden soweit gesichert, das weiter gegraben werden kann.
Skurriler Fund von heute: ein Feuerlöscher mit Schlauch, am oberen Ende aufgeschlagen; interessanter Fund von heute: eine kasachische Münze, eine ‚Tenge‘, die 1993 den Rubel abgelöst hat.

 

Tag 6 – Samstag, d. 24. August 2019

Heute wieder eine neue Herausforderung durch herausgefallene Steine, die gestern gesetzt worden waren (Beschreibung im Video). Nach intensiven Beratungen zur Methode und Statik fand sich eine Lösung: es wird eine Stützsäule unter den frei hängenden Bereich gesetzt, verstärkt durch eingezogenen Baustahl nimmt sie die Last der darüber liegenden Mauerteile auf. Also rasch zum Baustoffhandel, Mörtel und Stahlstangen geholt und nach der Pause gings weiter.
Dieses Thema hatten wir schon auf der Südseite (Loch), aber nicht so anspruchsvoll wie hier auf der Nordseite.
In der verbleibenden Grabungszeit werden wir noch etwas Tiefe gewinnen.
Parallel hierzu wurde der obere Rand der Brunneneinfassung durch unsere Mitglieder repariert, Mörtel haben wir ja genug vor Ort

 

Tag 7 – Sonntag, d. 25. August 2019

Heute war ein ereignisreicher Tag auf der Baustelle!
Mittags war der Hohlraum im Brunnen bereits auf halbe Höhe geschlossen; mittlerweile ist eine Stütze fertiggestellt (Video).
An Funden kam heute eine 2-Pfennig-Münze ans Tageslicht – wir sind also in der Zeit vor dem Euro angekommen – und ein Werkstein, dessen Funktion wir noch herausfinden müssen.
An der Aussenseite der Brunneneinfassung herausgefallene Steine haben wir wieder eingesetzt und Wurzelstöcke von Gehölzen am Mauerfuß entfernt.
Weil wir zur Zeit Maschinen und Gerät vor Ort haben, konnten wir parallel zur Brunnengrabung zwei Dinge umsetzen:
1. die Anlage einer Treppe, um die Besucher seitlich an der archäologischen Zone vorbei zu führen (Schutz der Befunde) und
2. zum Thema „Aufmauern von Fundamenten“ ein Mauerstück des Ofens so herrichten, wie es leider bei der letzten Sanierung 2017/2018 nicht mehr umgesetzt werden konnte. Es wird etwas aufgemauert, so dass der Verlauf für Besucher gut zu erkennen ist. Für uns ist dies eine Art „Probearbeit“ als Ansichtsexemplar und um Erfahrungen zu sammeln.

 

Tag 8 – Montag, d. 26. August 2019

Nach wunderbaren Sonnentagen 1-7 wurde das Team am Ende des letzten Tages mit einem kräftigen Gewitterschauer „belohnt“ – aber von Vorne.
Im Brunnenschacht wurde das Loch in der nördlichen Schachtwand geschlossen und damit die frei hängende Wand gesichert (Video).
Insgesamt haben wir eine Tiefe von rd. 10,5 m erreicht und viel gelernt über die Konstruktion des Brunnens. Den vermuteten Zwischenboden haben wir nicht angetroffen. Der berichtete Durchbruch zu einem Gang auf der Hangseite liegt wahrscheinlich bis zu 5 m tiefer.
Großer Dank an das LinkExt Ingenieurteam2 aus Rheinbach. Herr Heiliger erklärte sich auf Zuruf spontan bereit, eine Laservermessung des Brunnenschachtes durchzuführen und kam mit seiner Mitarbeiterin und professionellem Lasersystem an den Brunnen. Nach Auswertung der Daten wird es voraussichtlich möglich sein, ein 3D-Modell des Schachtes zu erzeugen.
Auf Einladung des Freundeskreises besuchte Dr. Berthold, Leiter der Außenstelle Overath des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege, die Baustelle für eine Brunnenbefahrung.
Gegen Ende des Nachmittags begann dann der Abbau und das Verladen von Maschinen und Gerät, bevor sich alle zum Abschluß noch kurz zusammensetzten. Mit Einbruch der Dunkelheit verließen wir den Berg.
Dies ist der letzte Tagesbericht zum Brunnenprojekt in dieser Form. Eine überarbeitete Fassung wird es auch auf den Seiten der Tomburg-Forschung geben, aber die ›Nachbereitung‹ wird etwas Zeit brauchen.
An dieser Stelle noch einmal der Dank an alle Beteiligten, die Genannten und die Ungenannten und vor allem die Familien im „Hintergrund“, die tagelang auf uns in großen Teilen verzichten mussten. Die Fähigkeit zu Improvisieren und kleinere und größere Pannen abzufangen hat das Team eindrucksvoll bewiesen.
Vielen Dank aber auch an alle, die die Berichte auf Facebook gelesen, gelikt und geteilt haben und auf anderen Medienkanälen oder persönlich für die Sache geworben haben: Sie sind herzlich eingeladen, durch eine Mitgliedschaft im Freundeskreis die Initiative ideel zu unterstützen – mit nur 1 € im Monat helfen Sie der Tomburg!

 

»Das Brunnenprojekt«, ein Film von Richard Feldmann

Brunnenprojekt startet bald

Der Freundeskreis Tomburg e.V. freut sich auf den bevorstehenden
Start des Projektes am Montag, d. 19.08.2019.
Es beginnt eine zweiwöchige spannende Untersuchung des Tomburg-Brunnens.

Dieses Projekt ist nur durch die Zuwendung mehrerer Förderer und Privatpersonen ermöglicht worden. Den Grundstein für die Finanzierung legte die NRW-Stiftung mit ihrem Zuwendungsbescheid über 10.000 €. Die Finanzierung der insg. rd. 30.000 € Projektbudget sicherten erst weitere Förderer wie die Grafschafter Krautfabrik, die Bürgerstiftung Rheinbach, die Raiffeisenbank Voreifel, sowie weitere Spenden von Privatpersonen und Mitgliedern des Freundeskreises. Faßbender-Tenten unterstützt das Projekt in besonderer Weise durch Sachspenden an Gerät und Material. Hinzu kommt operative und logistische Unterstützung vor Ort durch weitere helfende Hände. Allen Unterstützern sei bereits an dieser Stelle herzlich gedankt !

Die Untersuchung wird durchgeführt von der Firma LinkExt Glück, Spezialisten in Sachen Brunnenforschung. Die Experten werden sich mit Spezialgerät Meter für Meter in die Tiefe vorarbeiten. Angetroffene Funde werden fachmännisch geborgen und dokumentiert, Abraum sortiert und mit Unterstützung der Stadt Rheinbach entsorgt. Vor Ort werden die Fachleute durch Mitglieder des Vereines unterstützt, um die kostbare Grabungszeit optimal zu nutzen. Denn: je mehr Hilfe möglich ist, umso weiter werden wir kommen.
Sie sind herzlich eingeladen, sich am Brunnen zu informieren oder sogar im Rahmen Ihrer Möglichkeiten mit zu helfen.
Bei Interesse gerne eine E-Mail an info@freundeskreis-tomburg.de.

Ausführliche Informationen zum  LinkInt Brunnenprojekt auf diesen Seiten oder im persönlichen Gespräch vor Ort.

Tomburg-Führungen zum Ritterschlag

Auf Einladung der LinkExt Tomburg Ritter hat der Vorsitzende des Freundeskreises Tomburg am Wochenende des diesjährigen Ritterschlages an beiden Tagen eine Gruppe von Rittern mit ihren Gästen auf einem Spaziergang auf das Burgplateau begleitet. Die Besucher gewannen einen Überblick zu den historischen Phasen der Tomburg-Geschichte und sahen entlang des Weges einige archäologische Spuren im Gelände. Am Bergfried wurde die Sanierung 2017/2018 besprochen und auf das in einer Woche beginnende LinkInt Brunnenprojekt hingewiesen. Auch  zukünftige, in Teilen schon geplante Maßnahmen (z.B. das Aufmauern der Wirtschaftsgebäude) wurden erörtert.

Führungen, einzeln und in Gruppen auf Anfrage:
EMail info {at} freundeskreis-tomburg {Punkt} de

Freundeskreis legt erstes Projekt vor – die Erforschung des Tomburg-Brunnens

Der gemeinnützige ›Freundeskreis Tomburg e.V.‹ hat im Rahmen der Mitgliederversammlung am 12. April 2019 sein erstes Projekt vorgelegt: der Brunnen auf der Tomburg soll gereinigt, untersucht und nachhaltig geschützt werden. Die Maßnahme ist mit der Stadt Rheinbach und dem Landschaftsverband abgestimmt und finanziell überschaubar.

Der Brunnen spricht die Neugier und Phantasie interessierter Tomburg-Besucher in besonderem Maße an. Dessen Erkundung wird erneut die Aufmerksamkeit auf unser regionales Wahrzeichen lenken und das Wissen um die Baugeschichte der Burg erweitern.

1884 entstand die heute noch vorhandene wuchtige Einfassung des Brunnens.

Im LinkInt Projekt-Exposé erfahren Sie mehr über die spannende Geschichte des Burgbrunnens und seine Bedeutung für das Denkmal. Sie finden darin Informationen über Ziele, Durchführung und Finanzierung des Projektes. Gerne können Sie das Exposé weitergeben, empfehlen und andere für das Thema begeistern.

Die Finanzierung der Projektkosten von rd. 30.000 € ist eine Herausforderung. Aber ein erster großer Schritt ist bereits getan: neben bereits erhaltenen Spenden freut sich der Freundeskreis besonders über eine Spende der Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz KG in Höhe von 1.000 € für das Brunnenprojekt – herzlichen Dank dafür.

Es ist fast geschafft !
Aktuell besteht noch eine Finanzierungslücke von rund 2.000 €, die es mit Hilfe weiterer Förderer zu schließen gilt.
Wir bitten Sie daher um Ihre Unterstützung für das Brunnenprojekt!

Unser Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Voreifel:
IBAN DE03 3706 9627 0076 0770 10 / BIC: GENODED1RBC

Paypal-Logo

Neben Geldspenden sind auch Sachmittel oder die praktische Unterstützung vor Ort während der Massnahme eine große Hilfe. Haben Sie noch Fragen: sprechen Sie uns gerne an oder schicken eine E-Mail an:
EMail info {at} freundeskreis-tomburg {Punkt} de

Presseecho:
Volker Jost in der Bonner Rundschau v. 18.04.2019 (leider nur in der Druckausgabe):
»Wer hebt die ›Goldene Wiege‹? Der ›Freundeskreis Tomburg‹ möchte den Brunnen renovieren und dabei Rätsel lösen.«

Als die Tomburg in den Abgrund zu stürzen drohte

In der Aprilausgabe von »Kultur und Gewerbe« schildert Gerhard Naumann die Gefährdung der Tomburg durch den Basalttagebau am Tomberg im 19. Jahrhundert: LinkInt »Als die Tomburg in den Abgrund zu stürzen drohte. Zur Geschichte der Basaltsteinbrüche am Tomberg bei Rheinbach-Wormersdorf.«. Parzellierung und Verkauf von Hanggrundstücken bildeten die Geschäftsgrundlage für den Abbau und Verkauf von Basalt zum Nachteil von Burg und Berg.

Der gemeinnützige LinkInt Freundeskreis Tomburg e.V. verfolgt nicht nur Ziele des Denkmalschutzes bzw. der Denkmalpflege, sondern fördert auch die Erforschung von Kultur- und Baugeschichte der Tomburg, die Veröffentlichung der Ergebnisse und gibt Tipps und Hinweise zu Forschungsfragen und Quellenlage.

LinkInt ›Kultur und Gewerbe‹ – Ausgabe April 2019

Tätige Mithilfe – 16.03.2019 Burg und Berg von Müll befreit

Der Freundeskreis Tomburg e.V. unterstützt die europäische Initiative LinkExt ›Let´s clean up Europe‹, an der sich die Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis mit der LinkExt RSAG beteiligen.

Gemeinsame Aktionen in einem Zeitraum vom 16.-23. März 2019 sind ein deutliches Zeichen gegen die Vermüllung unserer Landschaft. Die Tomburg ist ein Anziehungspunkt für Erholungssuchende aus der gesamten Region und eine Nebenwirkung der Beliebtheit dieses besonderen Platzes sind hier wie überall Abfälle jeglicher Art. Mitglieder des Freundeskreises sammeln auf Spaziergängen regelmäßig Müll ein, so auch am Samstag, d. 16. März 2019. Burg und Berg wurden einmal mehr gründlich von Müll befreit.

Über den Nachmittag waren insg. vierzehn Mitglieder des Freundeskreis auf dem Burgplateau, den Hangbereichen und in den Steinbrüchen unterwegs, von der Stadt Rheinbach ausgestattet mit Greifzangen und Beuteln.

Presseecho:  General-Anzeiger Bonn:
– in der Druckausgabe v. 05.04.2019 »Müll sammelt sich rund um die Tomburg. Neuer Freundeskreis reinigt das Rheinbacher Kleinod und plant in diesem Jahr den Burgbrunnen zu sanieren.«

 

Ein Jahr Freundeskreis – Rückblick und Ausblick

Liebe Tomburg-Freundinnen -Freunde,

mit dem Jahreswechsel wird unser Freundeskreis ein Jahr alt. Die LinkInt Gründungsversammlung war am 1. Dezember 2017 und am 2. Januar 2018 wurde die LinkInt Gemeinnützigkeit anerkannt. Der „e.V.“ hat also morgen gewissermaßen Geburtstag und ist bis heute auf 68 Mitglieder angewachsen. Ich halte dies für einen gelungenen Auftakt – vielen Dank dafür.

Die Gründung fiel in eine Phase laufender Sanierungsarbeiten, die erst LinkInt Anfang Juli abgeschlossen werden konnten. Der Verein hat die Arbeiten kontinuierlich begleitet, Ideen und Vorstellungen konnten in zahlreichen Gesprächen und Ortsterminen eingebracht werden. Wie Sie wissen, wurde der 2. Bauabschnitt, das „Aufmauern“, aus Kostengründen nicht mehr realisiert. Er steht deshalb weiter auf der Agenda des Freundeskreises.

Gut besucht war der LinkInt „Tomburg-Abend“ in den Räumen der Raiffeisenbank Voreifel am 21. Juni. Neben der Veranstaltung selber ist eine reich bebilderte Broschüre entstanden, in der unter dem Motto LinkInt „Was macht der Freundeskreis Tomburg?“ der Verein selber und vor allem seine Projekte vorgestellt werden. Im Sinne einer Art „Grundsatzprogramm“ ist dort auf 23 Seiten alles zusammengefasst.

In der zweiten Jahreshälfte hatte ich als Gast der Kolpingsfamilien in Rheinbach am 20. September die Gelegenheit zu einem LinkInt Vortrag zur Geschichte und Zukunft der Tomburg. Am 30. August war die Tomburg LinkInt Station auf einem Betriebsausflug. Und am 11. Oktober trafen sich zehn Mitglieder des Freundeskreises LinkInt zur ersten Rückschnittaktion auf der Tomburg, die sich der Verein 1-2 mal im Jahr vorgenommen hat.

Für 2019 wollen wir unsere Kräfte auf das „Brunnenprojekt“ konzentrieren (siehe S. 20 in der erwähnten LinkInt Broschüre), da dieses sehr weit entwickelt und finanziell eher erreichbar erscheint. Hierfür sind einige Vorarbeiten und Absprachen zu treffen und – natürlich – ist die Finanzierung noch nicht ganz auskömmlich. Aber in bewährter Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinbach und dem Landschaftsverband Rheinland sind wir auf dem Weg. Die erste Station ist ein „Exposé“, in dem das Projekt auch potentiellen Förderern und Sponsoren vorgestellt werden soll. Ich bin zuversichtlich, dass wir die restlichen Mittel aufbringen können, denn der Brunnen ist ein zentrales Element der Burg und birgt eine Reihe offener Fragen und spannende Geschichten. Im Januar sind mit drei Fachfirmen der Denkmalpflege Ortstermine vereinbart, um verlässliche Kostenschätzungen zu den Arbeiten zu erhalten.

Das immer wieder aufkommende Thema „Erneuerung des Plateaugeländers“ steht vor einer Grundsatzfrage, wie es baulich ausgeführt werden soll. Zur Diskussion stehen „Holz“ und „Metall“. Ohne Frage ist Metall haltbarer. Ob es wirklich in der Investition teurer sein würde, bleibt zu klären. Für eine Ausführung mit Standardelementen in witterungsbeständigem Metall hat der Freundeskreis ein Angebot eingeholt; wir werden dieses der Stadt Rheinbach vorlegen.

Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, die unsere Initiative auf die eine oder andere Art unterstützt haben und weiter unterstützen. Sie alle tragen dazu bei, dass dieser besondere Ort mit Burg und Berg geschützt, erforscht, erhalten und gepflegt werden kann. 
Und wer bisher noch nicht dabei ist, kann gerne dem Freundeskreis beitreten. Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie ab einem Euro pro Monat unsere Initiative.
Was meinen Sie? Sind wir Ende 2019 einhundert Tomburg-Freundinnen und -Freunde?

Im Namen des Vorstandes unserer Initiative wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein gesundes und erfolgreiches neue Jahr 2019,
mit herzlichen Grüßen,
Andreas Herrmann
(Vorsitzender)