Brunnenprojekt in den Medien

Presseecho

12.09.2019
Axel Vogel im General-Anzeiger Bonn:
online-Ausgabe: LinkExt »Grabungen im Brunnen – Kein Fluchttunnel in der Tomburg«
und in der Druckausgabe:
»Viel Müll, aber kein Geheimgang – Der Freundeskreis der Tomburg stößt bei Grabungen im Brunnen auf Schwierigkeiten«

Blickpunkt – Schaufenster:
LinkExt »Brunnenprojekt gestartet Dank Spenden und Förderungen kann der Brunnen an der Tomburg…«

30.08.2019
Radio Bonn/Rhein-Sieg:
LinkExt »Brunnen-Untersuchung an der Tomburg abgeschlossen«

29.08.2019
Volker Jost in der Bonner Rundschau:
LinkExt »Brunnen barg keine Schätze. Mehrtägige Untersuchung an der Tomburg ist abgeschlossen«
(kostenpflichtig aus der GENIOS-Datenbank für 2,74 € – Stand: 03.11.2019)

21.08.2019
Blick aktuell:
LinkExt »Freundeskreis Tomburg startet sein erstes Projekt – Brunnen auf der Tomburg wird zwei Wochen lang bis auf den Grund erforscht«

Deutsche Stiftung Denkmalschutz überreicht Förderplakette

Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der Glücksspirale (Foto: Andreas Herrmann)

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz überreichte am 8. August 2019 eine Bronzeplakette an die Stadt Rheinbach. Durch die Anbringung an prominenter Stelle wird das finanzielle Engagement der DSD dauerhaft gewürdigt. Zu diesem Anlass waren finanziell und ehrenamtlich engagierte Beteiligte an dem Projekt zu einem Pressetermin auf der Tomburg eingeladen:
LinkExt »DSD förderte die Burgruine Tomburg in Rheinbach«

Presseecho

LinkExt »Viele helfen beim Erhalt der Mauern« von Axel Vogel im General-Anzeiger Bonn, Druckausgabe v. 09.08.2019 und online;

»Mauer ist wieder in Bestzustand – erstes großes Sanierungsprojekt an der Tomburg ist abgeschlossen« von Volker Jost in der Bonner Rundschau, Druckausgabe v. 09.08.2019;

LinkExt »Burgsanierung abgeschlossen. Zum Abschluss der Arbeiten gab es eine kleine Bronzeta« (Ad) im Blickpunkt v. 14.08.2019;

und in der Druckausgabe:
»Wahrzeichen saniert. Zum Abschluss der Arbeiten gab es eine kleine Bronzetafel für die große Burgruine.« (Ad) im Schaufenster/Blickpunkt v. 21.08.2019.

Freundeskreis legt erstes Projekt vor – die Erforschung des Tomburg-Brunnens

Der gemeinnützige ›Freundeskreis Tomburg e.V.‹ hat im Rahmen der Mitgliederversammlung am 12. April 2019 sein erstes Projekt vorgelegt: der Brunnen auf der Tomburg soll gereinigt, untersucht und nachhaltig geschützt werden. Die Maßnahme ist mit der Stadt Rheinbach und dem Landschaftsverband abgestimmt und finanziell überschaubar.

Der Brunnen spricht die Neugier und Phantasie interessierter Tomburg-Besucher in besonderem Maße an. Dessen Erkundung wird erneut die Aufmerksamkeit auf unser regionales Wahrzeichen lenken und das Wissen um die Baugeschichte der Burg erweitern.

1884 entstand die heute noch vorhandene wuchtige Einfassung des Brunnens.

Im LinkInt Projekt-Exposé erfahren Sie mehr über die spannende Geschichte des Burgbrunnens und seine Bedeutung für das Denkmal. Sie finden darin Informationen über Ziele, Durchführung und Finanzierung des Projektes. Gerne können Sie das Exposé weitergeben, empfehlen und andere für das Thema begeistern.

Die Finanzierung der Projektkosten von rd. 30.000 € ist eine Herausforderung. Aber ein erster großer Schritt ist bereits getan: neben bereits erhaltenen Spenden freut sich der Freundeskreis besonders über eine Spende der Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz KG in Höhe von 1.000 € für das Brunnenprojekt – herzlichen Dank dafür.

Es ist fast geschafft !
Aktuell besteht noch eine Finanzierungslücke von rund 2.000 €, die es mit Hilfe weiterer Förderer zu schließen gilt.
Wir bitten Sie daher um Ihre Unterstützung für das Brunnenprojekt!

Unser Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Voreifel:
IBAN DE03 3706 9627 0076 0770 10 / BIC: GENODED1RBC

Paypal-Logo

Neben Geldspenden sind auch Sachmittel oder die praktische Unterstützung vor Ort während der Massnahme eine große Hilfe. Haben Sie noch Fragen: sprechen Sie uns gerne an oder schicken eine E-Mail an:
EMail info {at} freundeskreis-tomburg {Punkt} de

Presseecho:
Volker Jost in der Bonner Rundschau v. 18.04.2019 (leider nur in der Druckausgabe):
»Wer hebt die ›Goldene Wiege‹? Der ›Freundeskreis Tomburg‹ möchte den Brunnen renovieren und dabei Rätsel lösen.«

Tätige Mithilfe – 16.03.2019 Burg und Berg von Müll befreit

Der Freundeskreis Tomburg e.V. unterstützt die europäische Initiative LinkExt ›Let´s clean up Europe‹, an der sich die Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis mit der LinkExt RSAG beteiligen.

Gemeinsame Aktionen in einem Zeitraum vom 16.-23. März 2019 sind ein deutliches Zeichen gegen die Vermüllung unserer Landschaft. Die Tomburg ist ein Anziehungspunkt für Erholungssuchende aus der gesamten Region und eine Nebenwirkung der Beliebtheit dieses besonderen Platzes sind hier wie überall Abfälle jeglicher Art. Mitglieder des Freundeskreises sammeln auf Spaziergängen regelmäßig Müll ein, so auch am Samstag, d. 16. März 2019. Burg und Berg wurden einmal mehr gründlich von Müll befreit.

Über den Nachmittag waren insg. vierzehn Mitglieder des Freundeskreis auf dem Burgplateau, den Hangbereichen und in den Steinbrüchen unterwegs, von der Stadt Rheinbach ausgestattet mit Greifzangen und Beuteln.

Presseecho:  General-Anzeiger Bonn:
– in der Druckausgabe v. 05.04.2019 »Müll sammelt sich rund um die Tomburg. Neuer Freundeskreis reinigt das Rheinbacher Kleinod und plant in diesem Jahr den Burgbrunnen zu sanieren.«

 

Sanierungsprojekt erneut im Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises

(Quelle: Edition Blattwelt)

Im Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises 2019 wird auf einer 3/4-Seite die Sanierung 2017/18 mit dem Engagement des ›Freundeskreis Tomburg‹ beschrieben. Neben Vorher-Nachher-Fotos ist eine Ansicht des ehemaligen Burghofes zu sehen; die Webadresse der Vereinsseiten ist genannt (vgl. LinkInt ›Sanierungsprojekt im Jahrbuch…‹

Das Jahrbuch ist über den Buchhandel erhältlich oder kann direkt bei LinkExt ›Blattwelt‹ bestellt werden; es kostet 13,50 € zzgl. Versandkosten. Eine Ansicht der Druckseite kann hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht werden.

Zäune, Schilder und neue Projekte

(Foto: mit freundlicher Genehmigung von Axel Vogel)

In einem längeren Artikel berichtet Axel Vogel im General-Anzeiger über Sicherungsmaßnahmen der Stadt Rheinbach (mit einem Kurzinterview zur Entwicklung des Freundeskreises und geplanten Projekten).

LinkExt »Denkmalpflege – Zäune und Schilder zur Absicherung der Tomburg«
mit Bildstrecke; zu den Bauzäunen siehe auch: LinkInt Vorsicht! Absturzgefahr!
Kurzinterview:
LinkExt »Freundeskreis Tomburg – Künftige Projekte des Rheinbacher Wahrzeichens«.

In der Druckausgabe v. 27./28.10.2018:

  • » Zäune und Schilder zur Absicherung – Denkmalpflege – Nach der neunmonatigen Sanierung der Tomburg schützen Bauzäune Besucher davor, sich beim Klettern in Gefahr zu bringen.«
  • Kurzinterview: »›Das fehlende Aufmauern ist schade‹  – Förderverein – Andreas Herrmann, der Vorsitzende des Freundeskreises Tomburg, über künftige Projekte«

Bautagebuch: die Mauerkronen bilden den Abschluss

Dies ist der vorerst letzte Eintrag in das Bautagebuch, denn mit der Bauabnahme am 5. Juli wurde die Sanierung 2017/2018 abgeschlossen und die Tomburg-Baustelle geräumt.

Presseecho: Axel Vogel im General-Anzeiger Bonn:
– online: LinkExt  »Denkmalschutz – Arbeiten an der Tomburg in Rheinbach sind beendet.«
– in der Druckausgabe v. 03.07.2018 »Arbeiten an der Tomburg sind beendet. In dieser Woche räumt die Sanierungsfirma die Baustelle in Rheinbach. Stiftung gibt 30 000 Euro zusätzlich.«

Das Bautagebuch hat Sie aus allgemein verständlicher technischer Sicht über durchgeführte Arbeiten und ihre Ergebnisse informiert und sobald weitere Massnahmen starten, werde ich die Berichte auch weiter führen. Wenn Sie die Seiten im Bautagebuch nachlesen möchten, hierzu noch ein Tipp: in der rechten Spalte finden Sie eine Liste mit ›Kategorien‹. Wenn Sie eine Kategorie anklicken, wirkt diese wie ein Filter, und es werden Ihnen nur die dazu gehörenden Beiträge angezeigt, also z.B. alle Einträge im Bautagebuch.

Die Mauerkronen bilden den Abschluss

Schon während der Planungsphase wurde beschlossen, das sanierte Mauerwerk mit einer harten Abdeckung auf der Oberseite zu verschließen. Diese sollte die darunter liegenden Fugen gegenüber Niederschlägen abdichten und verhindern, dass Pflanzen mit ihren Wurzeln in kleine Spalten eindringen. Um die Stabilität zu erhöhen wurden dem Kalk-Trass-Mörtel Kunststofffasern beigefügt.

Erste Probefläche nicht akzeptabel

Die Bauausführung wurde allerdings nach den ersten Probeflächen nochmal geändert. Zunächst wurde die Idee verfolgt, an den Rändern der Oberseite mit Holzbrettern ein Verschalung zu bauen, in die der Mörtel eingebracht wurde. Das Ergebnis zeigen die folgenden Bilder: eine mehrere Zentimeter dicke Mörtelplatte, die entweder an den Rändern übersteht oder deren Mörtelmasse zwischen Schalbrett und Steinen ausgetreten ist. In jedem Fall erscheint die entstehende Platte als zu massiv und ästhetisch wenig ansprechend, so dass mit der Baufirma und dem Freundeskreis in Absprache mit der Denkmalpflege nach einem anderen Weg gesucht wurde. Die einmal erstellten Probeflächen wurden allerdings aus finanziellen Gründen so belassen.

(Fotos: Andreas Herrmann)

Zweite Probefläche fügt sich harmonisch ein

Die Ergebnisse an einer weiteren Probefläche überzeugten: die Mörtelmasse wurde mit der Kelle in einer Dicke von wenigen Zentimetern aufgetragen. Auch hierbei wurde darauf geachtet, in der Fläche schiefe Ebenen zu formen, damit Niederschläge abfließen können. Die Ränder passen sich dem Verlauf der Steinkanten an, so dass insgesamt ein harmonischer Gesamteindruck entsteht.

(Fotos: Andreas Herrmann

An einigen Stellen löste sich die Abdeckung vom Untergrund. (Foto: Andreas Herrmann)

Noch eine Nachbesserung erforderlich

Leider entwickelten sich vorwiegend in den Randbereichen der Abdeckung hohle Stellen. Diese entstanden durch eine zu geringe Haftung zwischen Kalk-Trass-Mörtel und Basaltsteinen, so dass diese losen Stellen entfernt werden mussten. Danach wurde zunächst eine ›Haftbrücke‹ zwischen Verlegemörtel und Basalt aufgebracht, um eine ›kraftschlüssige‹ Verbindung  zwischen beiden herzustellen (LinkInt TNH-flex von tubag).

 

Einbruchdiebstahl in Werkzeugcontainer

Die Gefährdung von archäologischen Ausgrabungen oder auch Sanierungsmassnahmen an Denkmälern insbesondere im Außenbereich ist nicht neu und eigentlich nicht ungewöhlich. An der Tomburg jedoch zeigt sich in diesem Jahr eine deutliche Steigerung. Nach eher kleineren Sabotageakten im letzten Jahr (Schläuche angeritzt und durchschnitten, kleine Steine im Schornstein des Kompressors), kam es im April zu einer personengefährdenden Sabotage mit einem Nagelbrett ( LinkInt Sabotage an der Tomburg ).

In der vergangenen Nacht jedoch wurde der Materialcontainer der Firma SHB aufgebrochen und Gerät entwendet. Ein Bericht von Axel Vogel im General-Anzeiger Bonn:
– online: LinkExt Einbruch in Werkzeugcontainer – Einbrecher verursachen hohen Sachschaden auf Tomburg-Baustelle und
– in der Druck-Ausgabe v. 14.06.2018 »Einbrecher stehlen Maschinen und Werkzeug – Tomburg-Sanierer in Rheinbach werden erneut Opfer von Diebstahl. Unbekannte gehen professionell vor.«
Die Polizei Bonn ermittelt: Hinweise zur Aufklärung können unter der Telefonnummer 0228/150 gegeben werden.

Und in der Bonner-Rundschau: LinkExt Werkzeug gestohlen – Einbruch auf der Baustelle an der Tomburg

Abschluss der Sanierung ist gefährdet

Es ist der Tomburg zu wünschen, dass die einmal begonnenen Arbeiten nun auch zu Ende gebracht werden. Herr Axer beschreibt in einem Artikel von Axel Vogel Ursachen und Entwicklung der Kostensteigerung:
– in der online-Ausgabe mit Bildstrecke  LinkExt »Maßnahme an Denkmal – Sicherung der Tomburg in Rheinbach wird deutlich teurer« und
– in der Druckausgabe v. 10.04.2018 »Sicherung der Tomburg wird teurer – Aufmauern oder Sparversion? Ausschuss muss über weitere Arbeiten entscheiden.«

Im Sinne der substanzerhaltenden Denkmalpflege ist nur eine vollständige Umsetzung der geplanten Sanierung sinnvoll vorstellbar. Ein Gang über die Baustelle zeigt das Offensichtliche: an mehreren Stellen wurde begonnen, aber nicht alles ist abgeschlossen; aufwändig gestemmte Steine für die Aufmauerung liegen bereit, könnten aber womöglich nicht verarbeitet werden. Gerade die Themen „Sichern“ und „Sichtbar machen“ sind konzeptionell miteinander verklammert: „Sichtbar machen“ heißt „Sichern“. Ein Beispiel: die Aufmauerung z.B. von Fundamenten der Nebengebäude rund um den Ofen schützt die historische Bausubstanz im Boden, und weil sie für Besucher erkennbar wird, wird sie nicht weiter unbemerkt zertreten.

Gleiches gilt für einen wenige Meter langen Abschnitt der Äußeren Umfassungsmauer, die in ihrer Breite von 1,8 m nur an dieser einen Stelle direkt im Anschluss an die Spritzbetonwand im Befund nachgewiesen wurde. Auch hier gilt: „Sichtbarmachen“ heißt „Sichern“. Eine niedrige Aufmauerung schützt die sichtbaren Kanten vor weiterer Zerstörung und ermöglicht erst eine nachhaltige Pflege auch durch Ehrenamtliche. Der Freundeskreis Tomburg e.V. hat hierzu seine Unterstützung bei der laufenden Massnahme und danach angeboten.