Sabotage an der Tomburg

Manche Aktivitäten können noch als ›Dummer-Junge-Streich‹ verbucht werden. Aber die Grenze zur Gefährdung anderer und Sachbeschädigung ist hier sicher überschritten: ein Bericht von Axel Vogel im General-Anzeiger Bonn über die andauernde Sabotage der Sicherungsarbeiten:
– in der online-Ausgabe mit Bildstrecke  LinkExt »Gefährliche Sabotage auf der Baustelle: Unbekannte stellen an Tomburg Nagelfalle für die Arbeiter« und
– in der Druckausgabe v. 05.04.2018 »Unbekannte legen Nagelfalle aus – Auf der Tomburgruine häufen sich die Fälle von Vandalismus und Sabotage.«

Presseecho:
Express Bonn: Marion Steeger: LinkExt »Bonner Polizei ermittelt – Arbeiter tritt in tückische Nagelfalle«,
übernommen von FOCUS online – lokal: LinkExt »Bonner Polizei ermittelt – Arbeiter tritt in tückische Nagelfalle«

»Suche nach dem Geheimnis des Brunnens«

Axel Vogel berichtet im General-Anzeiger Bonn über die laufenden Sicherungsmaßnahmen und den neu gegründeten Freundeskreis:
– in der online-Ausgabe mit Bildstrecke  LinkExt »Verteidigungsmauer der Rheinbacher Tomburg wird gesichert« und
– in der Druckausgabe »Suche nach dem Geheimnis des Brunnens – Die Sicherungsarbeiten auf der Tomburg gehen in die entscheidende Phase. Beton und Stahl im Fels.«
(General-Anzeiger-Bonn v. 25.01.2018)

›Freundeskreis Tomburg‹ am 1. Dezember 2017 gegründet

Dreizehn Gründungsmitglieder versammelten sich am 1. Dezember mit Bürgermeister Stefan Raetz im Himmeroder Hof in Rheinbach. Sie eint ein Ziel: der Tomburg soll geholfen werden. Die angestrebte nachhaltige, substanzerhaltende Pflege benötigt als organisatorische und finanzielle Basis einen gemeinnützigen eingetragenen Verein.
Mit Unterzeichnung der Satzung wurde der Verein gegründet; die Gründungsversammlung wählte den Vorstand, der sodann beauftragt wurde, die Eintragung in das Vereinsregister zu erwirken und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit zu beantragen.
Sie können sich schon jetzt über den Verein sowie seine Ziele und Tätigkeit informieren
LinkInt freundeskreis-tomburg.de informieren;
auch der Newsletter der ›Tomburg-Forschung‹ wird weiter über Aktivitäten und Entwicklungen rund um den ›Freundeskreis‹ berichten – Ihre E-Mail-Adresse wird nur zu diesem Zweck verwendet und nicht weiter gegeben.
Direkte Anfragen, Hinweise oder konstruktive Kritik richten Sie bitte an EMail info {at} freundeskreis-tomburg {Punkt} de

Presseecho

Der WDR drehte auf der Tomburg

(Foto: Andreas Herrmann)

Am 18. Oktober war Nordert Hiller mit einem Kamerateam zu Gast auf der Tomburg und führte Interviews mit Herrn Axer, Herrn Stiewe und mir. Gestern, am 17. November wurde der Beitrag ausgestrahlt; bis zum 24.11.2017 war er in der WDR-Mediathek abrufbar.
Leider ist er aus urheberechtlichen Gründen auch nicht mehr über facebook erreichbar:

in der Anmoderation wurde auf die Bezüge zur Siegburg hingewiesen. Untersuchungen aus den 1990er Jahren zeigen die Tomburg als Familiensitz der Ezzonen, zeitweise als Sitz des Pfalzgrafschaft und als linksrheinischer Stützpunkt Ezzos in der Phase seiner territorialpolitischen Ambitionen in der ersten Hälfte des 11. Jh. Tomburg und Siegburg erscheinen als Endpunkte einer links-/rechtsrheinischen Achse, verbunden durch Brückenköpfe auf beiden Rheinseiten auf der Höhe des alten römischen Kastells.

In dem Film entstand der Eindruck, das auch der Bergfried in die laufende Sanierung einbezogen wird. Leider ist dies nicht der Fall: die Arbeiten sind räumlich begrenzt auf den Bereich der Ausgrabung von 1968 (Mauern aus den 1970er Jahren und Fundamente der Wirtschaftsgebäude).

Sanierungsprojekt im Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises erwähnt

(Quelle: Rhein-Sieg-Kreis)

Die Tomburg-Ritter haben darauf aufmerksam gemacht: das Sanierungsprojekt an der Tomburg hat Eingang gefunden in das Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreise 2018 »Von Dörfern und ihren Geschichten«: auf Seite 184 wird das Projekt in einer 2/3-breiten Spalte kurz beschrieben – mit Fotos der LinkInt ›Scheckübergabe‹.
Das Jahrbuch ist über den Buchhandel erhältlich oder kann direkt bei LinkExt ›Blattwelt‹ bestellt werden; es kostet 13,50 € zzgl. Versandkosten. Eine Ansicht der Druckseite kann hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht werden.

»Sicherungsarbeiten auf der Tomburg haben begonnen«

Baubeginn auf der Tomburg: seit Montag, d. 18. September wird gearbeitet.
LinkExt »Sicherungsarbeiten auf der Tomburg haben begonnen« (Artikel mit Bilderstrecke).
(siehe auch: General-Anzeiger-Bonn, Druckausgabe v. 21.09.2017, S. 19 »Sicherungsarbeiten an der Tomburg starten«)

Neben dem Bauschild der Stadt Rheinbach mit den direkt Beteiligten sind auch die Unterstützer mit Plakaten vertreten:
LinkExt »Banner der ›Unterstützer‹ hängen«
(Quelle: Tomburg-Ritter, mit Bildstrecke).

Schützt Videoüberwachung vor Vandalismus?

Zerstörungen an der Tomburg und in ihrem Umfeld verursachen immer wieder Kosten für Reparaturen und Erhaltung (vgl. z.B.: Icon: interner Link Tomburg gesäubert). Im Kontext der anstehenden Erhaltungsmaßnahmen werden nun auch weitergehende Schutzmaßnahmen angedacht, um sanierte Bausubstanz, erneuerte Plateauumzäunung und Möblierung am Berg (Bänke etc.) möglichst nachhaltig zu schützen. Ein Ansatz könnte eine Videoüberwachung sein, die allerdings, da sie im öffentlichen Raum stattfinden würde, strengen gesetztlichen Regelungen unterliegt; hierzu eine Darstellung von Axel Vogel:
LinkExt »Videoüberwachung soll Vandalismus in der Tomburg verhindern«
(siehe auch: General-Anzeiger-Bonn, Druckausgabe v. 02./03.09.2017, S. 25)
LinkExt »Was die Stadt Rheinbach bei der Einrichtung einer Videoüberwachung zu beachten hat«
(siehe auch: General-Anzeiger-Bonn, Druckausgabe v. 02./03.09.2017, S. 25)