Einst stand hier eine hohe Burg – Kulturspuren an der Tomburg

»Denkmale sind Zeugen vergangener Geschichten ihrer Bewohner und Erbauer. Ihre Bausubstanz steckt voller Beweismittel. Historische Narben, Ergänzungen und Weiterentwicklungen erzählen viel über ein Bauwerk und seine Bewohner. Das Denkmal selbst kann zum Opfer werden. Der Tag des offenen Denkmals® 2022 geht der Frage nach, welche Erkenntnisse und Beweise sich durch die Begutachtung der originalen Denkmalsubstanz gewinnen lassen. Welche Spuren hat menschliches Handeln über die Jahrhunderte hinweg und viele Zeitschichten hindurch hinterlassen? Welche ›Taten‹ wurden im und am Bau verübt? Und welche Schlüsse zieht die Denkmalpflege daraus?« (LinkExt Motto zum Tag des offenen Denkmals®)

Auch die Tomburg ist so ein besonderer Fall für den Denkmalschutz, denn ihre Gebäude wurden bis auf wenige Reste abgetragen. Der erste Anblick wird ihrer Bedeutung nicht gerecht: sie ist eine LinkInt unterschätzte Ruine. Es ist ein denkmal-kriminalistisches Puzzle, es gilt: ›Spuren und Beweise sicherstellen, Indizien analysieren und Delikte aufdecken‹

Programm – Sonntag, d. 11. September 2022

  • 10 – 17 Uhr Infostand
    5 Jahre Freundeskreis, Materialien, Vorstellung laufender Pflege und Projekte, Gelegenheit zu Fragen und Gesprächen.
  • 11 / 13 / 15 Uhr Führungen
    Wie hat die Tomburg ausgesehen? Was wissen wir und was können wir nur vermuten? Archäologische Indizien geben Hinweise auf Gestalt und Ausmaße der Burganlage.
    Führung über das Burgplateau zu archäologischen Fundplätzen (A. Herrmann M.A.).

LinkExt»Denkmalkarte«, Programmseite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

LinkExt»Der Tag des offenen Denkmals® 2022 in Rheinbach – Auf zur Tomburg!«, Pressemitteilung der Stadt Rheinbach v. 26.08.2022.

»Die unterschätzte Ruine«. In: Bonner Rundschau v. 15.09.2022.