Tätige Mithilfe – 16.03.2019 Burg und Berg von Müll befreit

Der Freundeskreis Tomburg e.V. unterstützt die europäische Initiative LinkExt ›Let´s clean up Europe‹, an der sich die Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis mit der LinkExt RSAG beteiligen.

Gemeinsame Aktionen in einem Zeitraum vom 16.-23. März 2019 sind ein deutliches Zeichen gegen die Vermüllung unserer Landschaft. Die Tomburg ist ein Anziehungspunkt für Erholungssuchende aus der gesamten Region und eine Nebenwirkung der Beliebtheit dieses besonderen Platzes sind hier wie überall Abfälle jeglicher Art. Mitglieder des Freundeskreises sammeln auf Spaziergängen regelmäßig Müll ein, so auch am Samstag, d. 16. März 2019. Burg und Berg wurden einmal mehr gründlich von Müll befreit.

Über den Nachmittag waren insg. vierzehn Mitglieder des Freundeskreis auf dem Burgplateau, den Hangbereichen und in den Steinbrüchen unterwegs, von der Stadt Rheinbach ausgestattet mit Greifzangen und Beuteln.

Tomburg im Schnee

Die Tomburg im Schnee kommt nicht so häufig vor, was auch der Grund ist, diese neuen Luftbilder hier zu zeigen – vielen Dank an Alexander Bayer.
Besonders gut ist die Hangsituation im Sanierungsbereich zu erkennen und die fehlenden Blätter an Büschen und Bäumen geben den Blick frei auf das Burgplateau.

Das im Vordergrund erkennbare Geländer steht auf der Spritzbetonwand und dient einer ersten Absturzsicherung. Mittlerweile ist der Bereich von der Stadt Rheinbach durch Bauzäune abgesperrt worden; sie dienen als Zwischensicherung bis zu einer Gesamtlösung für das Plateau (Foto mit freundlicher Genehmigung von Alexander Bayer).

Die senkrecht über dem Bergfried stehende Kamera hat einen nahezu freien Blick bis auf die Oberfläche. Gute erkennbar ist der noch vorhandene Zaun im Norden und Westen. Am rechten Bildrand ist der rechteckige kleine Platz mit der Linde. Das Luftbild unterstützt zudem – unter Berücksichtigung der Verzerrungen der Kameraoptik – die Kartierung des Plateaus.  (Foto mit freundlicher Genehmigung von Alexander Bayer).

Ein Jahr Freundeskreis – Rückblick und Ausblick

Liebe Tomburg-Freundinnen -Freunde,

mit dem Jahreswechsel wird unser Freundeskreis ein Jahr alt. Die LinkInt Gründungsversammlung war am 1. Dezember 2017 und am 2. Januar 2018 wurde die LinkInt Gemeinnützigkeit anerkannt. Der „e.V.“ hat also morgen gewissermaßen Geburtstag und ist bis heute auf 68 Mitglieder angewachsen. Ich halte dies für einen gelungenen Auftakt – vielen Dank dafür.

Die Gründung fiel in eine Phase laufender Sanierungsarbeiten, die erst LinkInt Anfang Juli abgeschlossen werden konnten. Der Verein hat die Arbeiten kontinuierlich begleitet, Ideen und Vorstellungen konnten in zahlreichen Gesprächen und Ortsterminen eingebracht werden. Wie Sie wissen, wurde der 2. Bauabschnitt, das „Aufmauern“, aus Kostengründen nicht mehr realisiert. Er steht deshalb weiter auf der Agenda des Freundeskreises.

Gut besucht war der LinkInt „Tomburg-Abend“ in den Räumen der Raiffeisenbank Voreifel am 21. Juni. Neben der Veranstaltung selber ist eine reich bebilderte Broschüre entstanden, in der unter dem Motto LinkInt „Was macht der Freundeskreis Tomburg?“ der Verein selber und vor allem seine Projekte vorgestellt werden. Im Sinne einer Art „Grundsatzprogramm“ ist dort auf 23 Seiten alles zusammengefasst.

In der zweiten Jahreshälfte hatte ich als Gast der Kolpingsfamilien in Rheinbach am 20. September die Gelegenheit zu einem LinkInt Vortrag zur Geschichte und Zukunft der Tomburg. Am 30. August war die Tomburg LinkInt Station auf einem Betriebsausflug. Und am 11. Oktober trafen sich zehn Mitglieder des Freundeskreises LinkInt zur ersten Rückschnittaktion auf der Tomburg, die sich der Verein 1-2 mal im Jahr vorgenommen hat.

Für 2019 wollen wir unsere Kräfte auf das „Brunnenprojekt“ konzentrieren (siehe S. 20 in der erwähnten LinkInt Broschüre), da dieses sehr weit entwickelt und finanziell eher erreichbar erscheint. Hierfür sind einige Vorarbeiten und Absprachen zu treffen und – natürlich – ist die Finanzierung noch nicht ganz auskömmlich. Aber in bewährter Zusammenarbeit mit der Stadt Rheinbach und dem Landschaftsverband Rheinland sind wir auf dem Weg. Die erste Station ist ein „Exposé“, in dem das Projekt auch potentiellen Förderern und Sponsoren vorgestellt werden soll. Ich bin zuversichtlich, dass wir die restlichen Mittel aufbringen können, denn der Brunnen ist ein zentrales Element der Burg und birgt eine Reihe offener Fragen und spannende Geschichten. Im Januar sind mit drei Fachfirmen der Denkmalpflege Ortstermine vereinbart, um verlässliche Kostenschätzungen zu den Arbeiten zu erhalten.

Das immer wieder aufkommende Thema „Erneuerung des Plateaugeländers“ steht vor einer Grundsatzfrage, wie es baulich ausgeführt werden soll. Zur Diskussion stehen „Holz“ und „Metall“. Ohne Frage ist Metall haltbarer. Ob es wirklich in der Investition teurer sein würde, bleibt zu klären. Für eine Ausführung mit Standardelementen in witterungsbeständigem Metall hat der Freundeskreis ein Angebot eingeholt; wir werden dieses der Stadt Rheinbach vorlegen.

Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, die unsere Initiative auf die eine oder andere Art unterstützt haben und weiter unterstützen. Sie alle tragen dazu bei, dass dieser besondere Ort mit Burg und Berg geschützt, erforscht, erhalten und gepflegt werden kann. 
Und wer bisher noch nicht dabei ist, kann gerne dem Freundeskreis beitreten. Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie ab einem Euro pro Monat unsere Initiative.
Was meinen Sie? Sind wir Ende 2019 einhundert Tomburg-Freundinnen und -Freunde?

Im Namen des Vorstandes unserer Initiative wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein gesundes und erfolgreiches neue Jahr 2019,
mit herzlichen Grüßen,
Andreas Herrmann
(Vorsitzender)

Sanierungsprojekt erneut im Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises

(Quelle: Edition Blattwelt)

Im Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises 2019 wird auf einer 3/4-Seite die Sanierung 2017/18 mit dem Engagement des ›Freundeskreis Tomburg‹ beschrieben. Neben Vorher-Nachher-Fotos ist eine Ansicht des ehemaligen Burghofes zu sehen; die Webadresse der Vereinsseiten ist genannt (vgl. LinkInt ›Sanierungsprojekt im Jahrbuch…‹

Das Jahrbuch ist über den Buchhandel erhältlich oder kann direkt bei LinkExt ›Blattwelt‹ bestellt werden; es kostet 13,50 € zzgl. Versandkosten. Eine Ansicht der Druckseite kann hier aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlicht werden.

Praktische Denkmalpflege: Aktion ›Rückschnitt‹ des Freundeskreises Tomburg

Am Samstag, d. 10.11.2018 trafen sich zehn Mitglieder des ›Freundeskreis Tomburg‹ mit Gartengeräten und Maschinen am Tomberg. Nach LinkInt ersten Erfahrungen mit dem Rückschnitt von Pflanzen an der Brunneneinfassung und im Bereich der Wirtschaftsgebäude war dies eine erste größere LinkInt Aktion der ›Tätigen Mithilfe‹ zur Instandhaltung und Pflege der Tomburg. Der Verein setzt damit auch ein Zeichen für zukünftige Projekte. Denn die Bewilligung öffentlicher Fördermittel für den Denkmalschutz wird durch die Gewißheit unterstützt, dass aufwändig sanierte Bereiche auch durch ehrenamtliches Engagement nachhaltig gepflegt werden.

Pflanzen können je nach Standort in der Burganlage die Bausubstanz zerstören, aber auch schützen. Daraus ergeben sich für die Arbeitsweise folgende Leitlinien, wobei der Schutzstatus einzelner Pflanzenarten gegebenenfalls gesondert zu beachten ist:

  • Auf und an Mauern sollten Pflanzen entfernt werden, insbesondere dann, wenn Wurzeln in Fugen vordringen.
    Die frisch sanierten Mauern sind (noch) nicht betroffen; an der Brunneneinfassung und am Bergfried finden sich viele Beispiele, bis hin zu kleineren Bäumchen, die aus der Mauer heraus wachsen. Wenn diese sich nicht entnehmen lassen ohne das Mauerwerk zu beschädigen, bleibt nur der regelmäßige Rückschnitt bis zur Sanierung des betroffenen Bereiches.
  • Zwischen den Mauerzügen sollten tief wurzelnde Pflanzen rechtzeitig entfernt werden, weil aufragende Bäume durch ihre Bewegung im Wind den Mauerverbund lockern, in dem sie verwurzelt sind. Insbesondere am Fuß der Mauern hatten sich zahlreiche Robinien angesiedelt, die entfernt wurden. Ein kurz gehaltener Bewuchs in der Art eines Trockenrasens würde den Boden schützen, ohne die Bausubstanz zu gefährden.
  • An den Plateaukanten und auf geneigten Flächen sollten selbst größere Bäume nicht entfernt, sondern lediglich kurz gehalten werden. Ihre Wurzeln stabilisieren den Hang. Hier sind die Pflanzen eine große Hilfe. Bei regelmäßigem Rückschnitt werden sie auf 1 bis 1,5 m Höhe gehalten und erwecken den Anschein eines stabilen Busches. Efeu ist zwar hilfreich als Schutz vor Niederschlägen, muss aber vom Mauerwerk fern gehalten werden. Auch hier wäre ein widerstandsfähiger Trockenrasen ideal. In Bereichen, die besonders von Erosion gefährdet sind, könnte dieser auch gezielt ausgesät werden.
  • Sonderfall: Baumstümpfe: In allen Bereichen befinden sich vereinzelt sehr große Baumstümpfe der zuvor gefällten Bäume im Boden. Sie können nicht entnommen werden, ohne das Bodendenkmal zu zerstören. Triebe sollten in diesen Fällen regelmäßig bis auf den Boden abgeschnitten werden, um das Wachstum zu bremsen und ein weiteres Aufweiten durch Wurzeln zu verhindern.

Das Ergebnis von rund 50 Arbeitsstunden in drei Bereichen kann sich sehen lassen. Mit Hacken, Astscheren, Freischneider und Motorsäge wurden die Sanierungsfläche, der Burghof und der Bergfried frei geschnitten und von Müll gereinigt. Ein Feuersalamander hatte sich unter einem Stein sein Winterquartier eingerichtet, ausgerechnet an einem Laufweg; er wurde an ruhige Stelle umgesiedelt. Auf der Nordseite wurde ein Baum entfernt, der umgestürzt über einem Weg lag.
Weitere Erläuterungen zu den Arbeiten finden Sie in den Bildunterschriften der Gallerie.

Die Bauzäune wurden etwas versetzt: auf dem Burghof, um ihn auf einer größeren Fläche begehbar zu halten und rund um den Ofen, um die Fundamente der Wirtschaftsgebäude wenigstens in Teilen vor dem Überlaufen zu schützen. Dabei ist deutlich geworden, dass für die Planung der Stadt Rheinbach zur Erneuerung der Geländer am Rand des Plateaus ein Wegekonzept für diesen sanierten Bereich erforderlich ist. Gerade wenn dieser Teil der Anlage für Besucher öffentlich zugänglich bleibt, wird ein ›wildes‹ Überklettern der Mauern verhindert. Die LinkInt Absturzsicherung an der Spritzbetonwand ist hierfür ein Anfang; der Freundeskreis wird einen Vorschlag erarbeiten.

(Fotos: Andreas Herrmann)

Dieser Bericht auf LinkExt rheinbacher.de

Zäune, Schilder und neue Projekte

(Foto: mit freundlicher Genehmigung von Axel Vogel)

In einem längeren Artikel berichtet Axel Vogel im General-Anzeiger über Sicherungsmaßnahmen der Stadt Rheinbach (mit einem Kurzinterview zur Entwicklung des Freundeskreises und geplanten Projekten).

LinkExt »Denkmalpflege – Zäune und Schilder zur Absicherung der Tomburg«
mit Bildstrecke; zu den Bauzäunen siehe auch: LinkInt Vorsicht! Absturzgefahr!
Kurzinterview:
LinkExt »Freundeskreis Tomburg – Künftige Projekte des Rheinbacher Wahrzeichens«.

In der Druckausgabe v. 27./28.10.2018:

  • » Zäune und Schilder zur Absicherung – Denkmalpflege – Nach der neunmonatigen Sanierung der Tomburg schützen Bauzäune Besucher davor, sich beim Klettern in Gefahr zu bringen.«
  • Kurzinterview: »›Das fehlende Aufmauern ist schade‹  – Förderverein – Andreas Herrmann, der Vorsitzende des Freundeskreises Tomburg, über künftige Projekte«

Tomburg 2018: 150 Jahre im Eigentum der Stadt Rheinbach

Die Tomburg feiert einen Jahrestag der besonderen Art: seit 150 Jahren ist sie Eigentum der Stadt Rheinbach. Der Übergang des Eigentums erfolgte nach rd. vier Monaten im Januar 1868.

»Von ihm [Julius Peter Bemberg] wurd[e] 1867 die früher ja stets zu Flamersheim gehörige Tomburg wieder angekauft aber am 8. Januar 1868 der 1/2 Stunde entfernt liegenden Stadt Rheinbach geschenkt.« schreibt Paul Eberhard v. Bemberg-Flamersheim 1892 in seiner handschriftlich verfassten Chronik. Julius Peter Bemberg war sein Vater, der am 23.09.1884 in den preußischen Adelsstand erhoben wurde. Seitdem führt die Familie den Namen ›von Bemberg-Flamersheim‹. Dessen Mutter bzw. die Großmutter von Paul Eberhard, die früh verwitwete Lina Bemberg, hatte bereits 1861 Flamersheim und Ringsheim ohne die Tomburg erworben.

Im Jahr zuvor hatte Julius Peter Bemberg in einem Brief v. 17. Oktober 1867 an »Herrn Bürgermeister Ness, Hochwohlgebohrener zu Rheinbach« die Tomburg als Schenkung angeboten, nachdem er selber sie erst im Mai 1867 dem Grafen von der Schulenburg abgekauft hatte. Sein Interesse sei, »dieses Denkmal alter Zeiten dem Kreise Rheinbach und der ganzen Gegend zu erhalten.« Er räumte ein, dass es eigentlich seine Aufgabe sei, für den Erhalt des Denkmales zu sorgen, aber obwohl es »in meiner Hand liegt, diesen Plan auszuführen«, möchte er »diese Sache in bessere oder richtiger die besten Hände legen«.
Allerdings stellte er vier Bedingungen:

Julius Peter von Bemberg-Flamersheim, in der Uniform des Preußischen Herrenhauses, in das er für die Jahre 1891–1903 persönlich berufen wurde. Ab 1855 war es die Erste Kammer des Preußischen Landtags nach der Verfassungsurkunde für den preußischen Staat vom 31. Januar 1850 (Quelle: LinkExt www.bemberg.net, mit freundlicher Genehmigung von Johannes Bemberg)

  • Burg und Berg müssen zusammen gehalten werden: »Die Stadt Rheinbach darf die Ruine Tomburg nebst dem umliegenden Areal nicht weiter verkaufen oder verschenken und sorgt dafür, daß das Areal, wie es jetzt zugehörig ist, auch später zugehörig bleibt.«
  • Verpflichtung zu Instandhaltung: »Sollten sich an der Ruine selbst Schäden zeigen, die einen völligen Einsturz befürchten laßen, so ist dies durch eine Ausbesserung möglichst zu lindern.«
  • Eine Zuwegung und ihre Instandhaltung: »Die neue Besitzerin läßt im Laufe des Jahres 1868 einen möglichst bequemen Fußweg machen vom Fuße  des Berghanges bis zur Ruine und verpflichtet sich, denselben auf ferner in gutem Zustand zu erhalten.«
  • Bänke für die Besucher: »Auf der Fläche des Tombergs sind (…) zwei einfache solide Bänke anzubringen und auch eine feste Umzäunung als Schutz gegen die schroff anstoßenden Steinbrüche aufzustellen. Beides ist auch ferner zu erhalten.«

Schon eine Woche später verhandelt der Stadtrat am 24. Oktober 1867 unter dem Vorsitz von Bürgermeister Ness das Angebot und fasste folgenden Beschluß: »Die Stadtvertretung acceptirte mit bestem Danke und vollster Anerkennung der uneigennützigen Bestrebungen des Herrn Bemberg das angebotene Geschenk unter den (…) angegebenen Bedingungen und ermächtigte den Vorsitzenden [Bürgermeister Ness] mit Herrn Bemberg Vertrag abzuschließen.«
(Quelle: Protokollbuch des Gemeinderates der Stadt Rheinbach v. 24.10.1867, S. 20f. Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, Bestand Regierung Cöln Nr. 659 Gemeinderatsprotokoll der Stadt Rheinbach v. 24.10.1867 mit einer Abschrift des Angebotsschreibens v. 17.10.1867.)

Zuvor jedoch musste auf dem ‹Dienstweg‹ die Annahme der Schenkung durch die königliche Regierung in Köln genehmigt werden. Also beantragte Bürgermeister Ness schon zwei Tage später bei Landrat Wolff in Rheinbach die erforderliche Genehmigung. Nachdem dieser den Antrag am 29. Oktober 1867 an die kgl. Regierung weiter geleitet hatte, genehmigte diese wiederum in einer Verfügung vom 09. November 1867 die Annahme der Schenkung. Wie Paul Eberhard v. Bemberg-Flamersheim in seiner Chronik berichtet, wurde der Schenkungsvertrag im Januar 1868 abgeschlossen, als Datum nennt er den  8. Januar 1868. Das Original des Vertrages gilt als verschollen; eine Abschrift scheint nicht zu existieren.

Vorsicht! Absturzgefahr!

Um die Besucher des Tomburg-Plateaus auf die Absturzgefahr aufmerksam zu machen, hat die Stadt Rheinbach zwei große Warnschilder aufgestellt und damit auch das Betreten des abgesperrten Bereichs verboten. Mobile Bauzäune dienen als Abgrenzung. Sie umfassen den Bereich der Sanierungsmassnahme 2017/2018 und sollen verhindern, dass auf die Oberseite der Mauerzüge geklettert und entlang gelaufen wird. Die Fundamente des Ofens mit den anderen Wirtschaftgebäuden sind leider weiterhin begehbar.

Das umlaufende Plateaugeländer ist an einigen Stellen so marode, dass Handläufe verfault und weggebrochen sind (Foto: Richard Feldmann).

Dies soll allerdings nicht so bleiben. Es ist immer noch beabsichtigt, das umlaufende Plateaugeländer zu erneuern und im Vorfeld der Maßnahme soll der konkrete Verlauf des Geländers auch die archäologischen Befunde schützen. Im Übrigen besteht die Absturzgefahr nicht nur im Sanierungsbereich, sondern an mehreren Stellen entlang der umlaufenden Hangkante. ! Bitte achten Sie auf Ihre Kinder !

(Fotos: Andreas Herrmann)