Tomburg – neu möbliert

Sitzgruppe vor dem Bergfried. (Foto: Andreas Herrmann)

Sitzgruppe vor dem Bergfried.
(© Andreas Herrmann)

Bereits am 6. November 2013 berichtete das »Schaufenster / Blickpunkt« über eine Schenkung der Firma Faßbender-Tenten: »… eine Basaltstein-Sitzgruppe für die Tomburg übergab Christian Faßbender, Geschäftsführer der Faßbender-Tenten GmbH & Co KG, in einer Feierstunde im Himmeroder Hof an Bürgermeister Stefan Raetz.«
Für dieses im besten Sinne bürgerschaftliche Engagement kann man nur ausdrücklich danken.

Nun sind die Arbeiten an der Sitzgruppe abgeschlossen. Sie fand ihren Platz am Osthang unter der Linde. In dem gesamten denkmalgeschützten Ensemble der Tomburg innerhalb des Naturschutzgebietes Tomberg mit Sicherheit die prominenteste Stelle mit einem grandiosen Ausblick über das Wachtberger Ländchen, Siebengebirge und über Rheinbach in die Köln-Bonner-Bucht.

Tisch und Hocker aus Basaltstein. Die Tisch- und Sitzflächen haben eine polierte Oberfläche. (Foto: Andreas Herrmann)

Tisch und Hocker aus Basaltstein. Die Tisch- und Sitzflächen haben eine polierte Oberfläche.
(© Andreas Herrmann)

So begrüßenswert diese Einzelmaßnahme auch ist, stellt sich dennoch die Frage, wie sich diese verbesserte Aufenthaltsqualität verträgt mit der bereits jetzt zu beklagenden Belastung des Tombergs durch wildes Grillen, Müll und Vandalismus. Hinzu kommt die Nutzung des Tomberges als eine Art Abenteuerspielplatz für Kinder.

Angesichts dieser auf den ersten Blick unvereinbaren Ansprüche aus Naturschutz, Denkmalschutz und Naherholung ist ein Nutzungskonzept wünschenswert, das zukünftige Einzelmaßnahmen zu einem sinnvollen Ganzen verbindet.
Erste Anregungen hierzu sind in Vorbereitung.

Sitzgruppe unter der Linde. Der Baum stabilisiert mit seinen Wurzeln den Hang. Die schräg stehenden Zaunpfosten links davon zeigen die natürlich Bodenbewegung an. Auch die Fundamente der Pfosten sind durch die natürliche Erosion auf etwa 10 cm Höhe frei gelegt. (Foto: Andreas Herrmann)

Sitzgruppe unter der Linde. Der Baum stabilisiert mit seinen Wurzeln die Hangkante. Die schräg stehenden Zaunpfosten links davon zeigen die natürlich Bodenbewegung an. Auch die Fundamente der Pfosten sind durch die natürliche Erosion auf etwa 10 cm Höhe frei gelegt.
(© Andreas Herrmann)