Tomberg-Rundflüge

Schauen Sie mal:
Frank Schütteler fliegt rund um den Bergfried und zeigt von unten nicht erkennbare Details in spannenden Perspektiven;
Martin Merten zeigt die Schönheit des ›Tomberger Ländchens‹ im Frühsommer.
Für mich zur Zeit die schönsten Beispiele aus der zunehmenden Zahl an Quadcopter-Videos; Perspektive, Schnitt, Musik & Ton – sehr gelungen;
vielen Dank an die Piloten und Filmnachbearbeiter/-innen.

Rund um den Bergfried


(Quelle: LinkExt Frank Schütteler auf YouTube)

Das ›Tomberger-Ländchen‹ im Frühsommer


(Quelle: LinkExt Martin Merten auf YouTube)

Tomburg – neu möbliert – ein Nachtrag

Nur der Vollständigkeit halber sei hier an ein weiteres Beispiel für sinnlosen Vandalismus erinnert: Die im Herbst 2013 gestiftete edle Icon: interner Link Basalt-Sitzgruppe mit Tisch ist nach rd. eineinhalb Jahren komplett verschwunden.

Foto vom 6. März 2015 (© Andreas Herrmann)

Foto vom 6. März 2015 (© Andreas Herrmann)

Nach der Zerstörung im September 2014 (siehe auch LinkExt Bericht im General-Anzeiger Bonn) stand Mitte Februar 2015 nur noch ein Hocker an seinem Platz; einen Monat später war auch dieser verschwunden. Was bleibt ist ein Flecken hellgrauen Schotters; ein weiteres Zaunelement fehlt.

 

Die Tomburg im Ausschuß für Standortförderung: Gewerbe, Wirtschaft, Tourismus und Kultur

2014-11-27_ZustandUndSubstanzverlust-Folie1Hier finden Sie eine bebilderte Textfassung des Vortrages:
LinkInt »Tomburg – Zustand und Substanzverlust«.

Am 20. November 2014 wurde im ›Ausschuss für Standortförderung: Gewerbe, Wirtschaft, Tourismus und Kultur‹ auf Einladung der Stadt Rheinbach über den aktuellen Zustand, den kontinuierlichen Substanzverlust, aber auch über Perspektiven für Burg und Berg vorgetragen.

Der General-Anzeiger Bonn berichtet:LinkExt »Zahn der Zeit nagt an der Tomburg«.

Tomburg – noch ein Möbel…

 

Panoramablick am Südrand des Waldes unterhalb der Tomburg (Andreas Herrmann).

StifterschildAm südlichen Rand des Waldes, dort, wo der Aufstieg zur Tomburg beginnen kann, steht seit kurzem eine Liege. An diesem wunderbaren Platz kann sich der Rücken erholen und der Blick wandert durch ein großes Panorama: von den sieben Bergen durch das Wachtberger Ländchen über die Ipplendorfer Kirche zu Feldern und Obstwiesen bis in die Wälder der Voreifel. Vielen Dank an die Tomburg Ritter.

Tomburg – neu möbliert

Bereits am 6. November 2013 berichtete das »Schaufenster / Blickpunkt« über eine Schenkung der Firma Faßbender-Tenten: »… eine Basaltstein-Sitzgruppe für die Tomburg übergab Christian Faßbender, Geschäftsführer der Faßbender-Tenten GmbH & Co KG, in einer Feierstunde im Himmeroder Hof an Bürgermeister Stefan Raetz.«
Für dieses im besten Sinne bürgerschaftliche Engagement kann man nur ausdrücklich danken.

Nun sind die Arbeiten an der Sitzgruppe abgeschlossen. Sie fand ihren Platz am Osthang unter der Linde. In dem gesamten denkmalgeschützten Ensemble der Tomburg innerhalb des Naturschutzgebietes Tomberg mit Sicherheit die prominenteste Stelle mit einem grandiosen Ausblick über das Wachtberger Ländchen, Siebengebirge und über Rheinbach in die Köln-Bonner-Bucht.

So begrüßenswert diese Einzelmaßnahme auch ist, stellt sich dennoch die Frage, wie sich diese verbesserte Aufenthaltsqualität verträgt mit der bereits jetzt zu beklagenden Belastung des Tombergs durch wildes Grillen, Müll und Vandalismus. Hinzu kommt die Nutzung des Tomberges als eine Art Abenteuerspielplatz für Kinder.

Angesichts dieser auf den ersten Blick unvereinbaren Ansprüche aus Naturschutz, Denkmalschutz und Naherholung ist ein Nutzungskonzept wünschenswert, das zukünftige Einzelmaßnahmen zu einem sinnvollen Ganzen verbindet. Erste Anregungen hierzu sind in Vorbereitung.

Tomburg in der EBIDAT

dbv_logoNach drei Jahren hat das Europäische Burgeninstitut der Deutschen Burgenvereinigung die Arbeit an der »Burgendatenbank» abgeschlossen, in der alle Burgen, Burgruinen und Bodendenkmäler in Nordrhein-Westfalen verzeichnt sind. Der General-Anzeiger Bonn berichtet: LinkExt »Burgdatenbank: 2207 Burgen auf einen Klick«.

Die LinkExt Tomburg ist auch dabei.

Hangrutsch am Ostrand

Der Verlust an historischer Bausubstanz schreitet fort – in der Regel nur sehr langsam. Im Januar 2013 jedoch haben sich wenige Meter unterhalb der nordöstlichen Hangkante des Burgplateaus große Teile einer Stützmauer der Burg gelöst. Mehrere Kubikmeter der Mauer sind  — vermischt mit Felstrümmern — abgegangen. Auf seinem Weg nach unten »umfloß« das Material einen ca. 4 m hohen Felsen und kam erst am Fußpunkt des Steinbruches zum Stillstand. Kulturschutt (Scherben etc.) konnte nicht festgestellt werden.

Tomburg ziert Sirupbecher

Logo: Grafschafter Goldsaft

(mit freundlicher Genehmigung der Icon: externer Link Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz KG, Meckenheim)

Seit ca. 15 Jahren findet sich die Tomburg auch auf den Bechern des LinkExt »Grafschafter Goldsaft«

1904 beginnt Josef Schmitz mit der Fabrikation von Zuckerrübensirup (rhein.: »Rübenkraut«). Zunächst erhalten die Kunden den Sirup aus Holzfässern, aus denen er in mitgebrachte Marmeladengläser umgefüllt wird. Seit 1953 wird der Sirup im »Gelben Becher« abgefüllt und kann in dieser Verpackung über weite Entfernungen im Lebensmittelhandel verkauft werden. Zu Beginn nur beschriftet mit »Grafschafter Goldsaft«, wird das Etikett später um ein Logo erweitert.

Logo-Ausschnitt Grafschafter Goldsaft

(mit freundlicher Genehmigung der Icon: externer Link Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz KG, Meckenheim)

Der »Gelbe Becher« ist bis heute unverändert. Die Tomburg wurde 1996 bei der Überarbeitung des Markenlogos erstmals auf die Verpackungen gebracht. 2010 wurden Schriftzug und Grafik des Etiketts überarbeitet. Die Tomburg ist auch hier fester Bestandteil der Wort-Bild-Marke und symbolisiert die Verbundenheit der Grafschafter Krautfabrik mit der Region.