Und sonst ?
Tomberg gesäubert
Um zunehmender Verschmutzung und Vandalismus zu begegnen, wurde im April 2011 der Tomberg von Müll befreit. Ein Brief wirkte als Auslöser:»Rheinbacher Bürgermeister droht mit Sperrung der Tomburg«;
»Ritter säubern die Tomburg-Ruine«;
»Tomburg wird von Graffitis befreit«.
Tomburg ziert Sirupbecher
Seit ca. 15 Jahren findet sich die Tomburg auch auf den Bechern des »Grafschafter Goldsaftes«.
- (mit freundlicher Genehmigung der
Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz KG, Meckenheim)
1904 beginnt Josef Schmitz mit der Fabrikation von Zuckerrübensirup (rhein.: »Rübenkraut«). Zunächst erhalten die Kunden den Sirup aus Holzfässern, aus denen er in mitgebrachte Marmeladengläser umgefüllt wird. Seit 1953 wird der Sirup im »Gelben Becher« abgefüllt und kann in dieser Verpackung über weite Entfernungen im Lebensmittelhandel verkauft werden. Zu Beginn nur beschriftet mit »Grafschafter Goldsaft«, wird das Etikett später um ein Logo erweitert. Der »Gelbe Becher« ist bis heute unverändert. Die Tomburg wurde 1996 bei der Überarbeitung des Markenlogos erstmals auf die Verpackungen gebracht. 2010 wurden Schriftzug und Grafik des Etiketts überarbeitet. Die Tomburg ist auch hier fester Bestandteil der Wort-Bild-Marke und symbolisiert die Verbundenheit der Grafschafter Krautfabrik mit der Region.
- (mit freundlicher Genehmigung der
Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz KG, Meckenheim)
Eine »Madonna mit dem Kinde« auf der Tomburg -
Augenzeugin der Zerstörung.
1968 führte das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege auf dem Gelände der Tomburg bei Rheinbach eine Grabungskampagne durch, in dessen Verlauf eine kleine Tonstatuette einer »Madonna mit dem Kinde« geborgen wurde. Dieser bisher unveröffentlichte Fund soll hier vorgestellt und im Hinblick auf Herkunft und Bedeutung untersucht werden.
In: Mitteilungsblatt der Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach, 9-2010.
Fritz von Wille malt die Tomburg im Herbst.
Der Maler, sein Werk und ein restauriertes Gemälde.
Textfassung zu dem Vortrag v. 27.11.2009. Beleuchtet wird auch die Funktion von Landschaftsgemälden als Quellen der historischen Kulturlandschaftsforschung.
In: Kultur und Gewerbe. Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Rheinbach. Jahrgang 46. Nr. 2. Februar 2010, S. 4-10.
Gemälde von Fritz von Wille (1920er Jahre): »Tomburgruine mit Fernblick auf die Ortschaft Wormersdorf und das Siebengebirge«, zu sehen im Rathaus der Stadt Rheinbach, Trauzimmer.
(Foto: Linda Schäfer - eine weitergehende Verwendung dieses Bildes ist ausdrücklich untersagt und bedarf der Genehmigung.
Bitte wenden Sie sich bei Interesse an info(at)tomburg-forschung.de).
Fritz von Wille: Tomburgruine mit Fernblick auf die Ortschaft Wormersdorf und das Siebengebirge.
Maler - Gemälde - Restaurierung.
27. November 2009: Vortrag zur Jahreshauptversammlung der »Freunde des Archivs der
Stadt Rheinbach e.V.«;
Siehe auch: Kölnische Rundschau - online v. 01.12.2009
Die Tomburg in historischen Karten.
Ansätze, offene Fragen und erste Ergebnisse.
November 2008: In: Mitteilungsblatt der Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach.