Der WDR drehte auf der Tomburg

(Foto: Andreas Herrmann)

Am 18. Oktober war Nordert Hiller mit einem Kamerateam zu Gast auf der Tomburg und führte Interviews mit Herrn Axer, Herrn Stiewe und mir. Gestern, am 17. November wurde der Beitrag ausgestrahlt; bis zum 24.11.2017 war er in der WDR-Mediathek abrufbar.
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In der Anmoderation wird auf die Bezüge zur Siegburg hingewiesen. Untersuchungen aus den 1990er Jahren zeigen die Tomburg als Familiensitz der Ezzonen, zeitweise als Sitz des Pfalzgrafschaft und als linksrheinischer Stützpunkt Ezzos in der Phase seiner territorialpolitischen Ambitionen in der ersten Hälfte des 11. Jh. Tomburg und Siegburg erscheinen als Endpunkte einer links-/rechtsrheinischen Achse, verbunden durch Brückenköpfe auf beiden Rheinseiten auf der Höhe des alten römischen Kastells.

In dem Film entsteht der Eindruck, das auch der Bergfried in die laufende Sanierung einbezogen wird. Leider ist dies nicht der Fall: die Arbeiten sind räumlich begrenzt auf den Bereich der Ausgrabung von 1968 (Mauern aus den 1970er Jahren und Fundamente der Wirtschaftsgebäude).